IMOCA-Team Oliver Heer Ocean Racing
Im Sommer 2022 unterzeichnete Burgerstein Vitamine einen Partnerschaftsvertrag mit Oliver Heer Ocean Racing. Die Antistress AG- Burgerstein Vitamine möchten das Team rund um Oliver Heer und seine Kampagne bei verschiedenen Rennen unterstützen. Das grösste Projekt bisher war sicherlich die Vendée Globe 2025, welche Oliver als erster Deutschschweizer erfolgreich gemeistert hat.
Das gesamte Projekt steht unter dem Aspekt der «Sustainability»
Das Team hat sich zum Ziel gesetzt, ziel- und handlungsorientiert zu arbeiten und soziale, ökologische und wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Das Boot dient als Plattform für die Entwicklung, Erprobung und Förderung neuester Technologien und wird im Kampf für Nachhaltigkeit und Klimaschutz eingesetzt.
Sie haben eine Nachhaltigkeitsstrategie mit drei Säulen entwickelt:
Erstens, sie minimieren ihren CO2-Fußabdruck: Sie wollen das erste professionelle Segelteam sein, das komplett klimaneutral ist.
Zweitens, sie arbeiten mit führenden technischen Universitäten in der Schweiz zusammen: Sie sammeln seltene und wertvolle Umweltdaten vom Meer aus - beim Training, bei den Qualifikationsrennen und natürlich bei der Vendée Globe. Zum Sammeln dieser Daten hat Oliver einen Wassersensor an Bord, der CO2, Salzgehalt, Chlorophyll, Wassertemperatur und Luftdruck an einigen der unzugänglichsten Stellen aufzeichnet. Die Daten werden verwendet, um wissenschaftliche Modelle zu verbessern und Klimawissenschaftlern zu helfen, mehr über die Auswirkungen des Klimawandels zu erfahren.
Drittens, soll das Boot zu einer Art "schwimmendem Labor" werden: Industrie und Universitäten können auf dem Boot erneuerbare Energien entwickeln, testen und fördern.
Oliver kommentiert: "In den letzten acht Jahren habe ich mehr Zeit auf dem Wasser als an Land verbracht. Ich sehe aus erster Hand, dass mit unserem Planeten etwas nicht in Ordnung ist. Ich kann nicht sagen, dass die Meerestemperatur um so viele Grad gestiegen ist, dass die Artenvielfalt abgenommen hat oder dass Plastik herumschwimmt. Aber was ich sehen kann, ist, dass sich das Wetter verändert hat. Es gibt viel mehr extreme Wettersysteme zu Zeiten des Jahres, in denen sie nicht auftreten sollten."

Oliver Heer – vom Zürichsee hinaus in die Welt!
Oliver Heer stammt aus Jona und hat als kleiner Junge in der Kempratner Bucht bei Rapperswil seine ersten Erfahrungen auf einem Segelboot gesammelt. Heute ist er Profisegler und hat erreicht, was noch nie zuvor ein Deutschschweizer geschafft hat: Die Vendée Globe erfolgreich beenden.
Die Vendée Globe gilt als die härteste Hochseesegel-Herausforderung der Welt und verlangt von den Teilnehmern extremen Einsatz. Das Rennen beginnt in Les Sables d'Olonne in Frankreich, führt nach Süden durch die Doldrums und um das Kap der Guten Hoffnung an der Spitze der afrikanischen Halbinsel. Von dort aus fahren die Skipper durch das Südpolarmeer, halten Ausschau nach Eisbergen und passieren den Süden Australiens. Anschließend umrunden sie Kap Hoorn an der Spitze Südamerikas, fahren durch die Doldrums zurück in den Atlantik und zurück nach Frankreich. Die gesamte Strecke ist fast 50 000 km lang und wird fast drei Monate in Anspruch nehmen.
Aufgrund strenger Qualifikationskriterien können nur die besten Rennsegler der Welt teilnehmen. Normalerweise schafft es nur etwa die Hälfte der Teilnehmer des Rennens, die Route zu beenden. Bislang haben nur 114 Personen die Ziellinie der Vendée Globe überquert.
Die Teilnahme an der Vendée Globe war eine extreme Herausforderung sowohl physisch als auch mental.


Meilensteine und Erfolge
Oliver segelte von 2018 bis 2022 für das Hugo Boss IMOCA-Team. Als Bootskapitän hatte er die technische Verantwortung und war Co-Skipper mit Alex Thomson beim Rolex Fastnet Race 2021 (ein Skipper ist der oberste Kommandant auf einem Segelboot). Alex hat bereits 5 Mal an der Vendée Globe teilgenommen. Er wurde zu einem Mentor und Vorbild für Oliver, und sie segelten gemeinsam über 50.000 Meilen. Dies inspirierte Oliver dazu, seine eigene Kampagne für die Teilnahme an der Vendée Globe 2024 zu starten.
Die Vendée Globe dann als erster Deutschschweizer erfolgreich zu meistern, war ein grosser Traum der in Erfüllung ging und legte den Grundstein für weitere Abenteuer.
- Erster Deutschschweizer der die "Vendée Globe" erfolgreich beendet hat 2025
- Drittschnellste nicht-tragende IMOCA im Rennen "Le Défi Azimut Challenge" 2023
- Drittschnellste nicht-tragende IMOCA im "Rolex Fastnet Race" 2023
- 1. Deutsch-Schweizer, der sich für die Vendée Globe 2024 qualifiziert 2022
- Solo-Finisher der Route Du Rhum 2022
- Schnellste nicht schlingernde IMOCA bei "Le Défi Azimut Speed runs" 2022
- Co-Skipper von Hugo Boss beim Rolex Fastnet Race mit Alex Thomson 2021
- Gesamtsieger des Rennens "Sevenstar Round Britain & Ireland" 2018.
Die Vendée Globe war zweifellos die härteste Prüfung seines bisherigen Lebens. Deshalb war es für Oliver wichtig, das Boot während der Vorbereitungszeit auf Herz und Nieren zu prüfen. Als er im November 2024 ins Rennen ging, wollte er genau wissen, wo die Grenzen seines Bootes liegen. Er hat unter extremen Wetterbedingungen trainiert und an diversen IMOCA World Series teilgenommen, die speziell für die Vorbereitung der Skipper auf die Vendée Globe konzipiert waren.
Zur offiziellen IMOCA Team Oliver Heer Ocean Racing Website.
Kommende Veranstaltungen der Kampagne 2025 - 2029 im Überblick:
